Fronleichnam 2026

Mit Christus unterwegs durch die Stadt – Fronleichnam 2026 in Eisenstadt ?⛪

Heute, am Donnerstag, dem 4. Juni, feierten die Dompfarre Eisenstadt und die Propstei- und Stadtpfarre Oberberg gemeinsam das Hochfest Fronleichnam.

Zahlreiche Gläubige aus den beiden Pfarren sowie viele Gäste aus der Stadt und darüber hinaus versammelten sich um 9 Uhr in der Bergkirche zum feierlichen Festgottesdienst. Unter den Mitfeiernden waren Erstkommunionkinder, Firmlinge, Ordensschwestern, Vertreter der Barmherzigen Brüder, zahlreiche Ministrantinnen und Ministranten sowie Bürgermeister, Stadträte und weitere Vertreter des öffentlichen Lebens.

Die Heilige Messe wurde von Propstpfarrer P. Lorenz Voith, gemeinsam mit Dompfarrer P. Achim Bayer, P. Bernhard Schwarz, einem Priester der Barmherzigen Brüder und Diakon Thomas Röder zelebriert.

Weihrauch, festliche Musik und eine bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche verliehen der Feier einen besonders würdigen Rahmen.

Zu Beginn der Messe begrüßte Propstpfarrer P. Lorenz Voith die zahlreichen Gläubigen und dankte für das Kommen und gemeinsame Mitfeiern.

Besonders willkommen hieß er die Vertreter der Stadtgemeinde, der Vereine und Organisationen sowie alle Gäste, die sich zur gemeinsamen Feier eingefunden hatten.

In seiner Predigt stellte Dompfarrer P. Achim Bayer die Frage:

„Was machen wir eigentlich da?“

Er erinnerte daran, dass wir an Fronleichnam nicht einfach ein Stück Brot durch die Stadt tragen, sondern Jesus Christus selbst, der im Geheimnis der Eucharistie gegenwärtig ist. Jesus habe sich klein gemacht, den Menschen gedient und seinen Jüngern die Füße gewaschen.

An Fronleichnam bekennen wir öffentlich unseren Glauben an diesen Gott, der sich den Menschen schenkt und uns im Brot des Lebens nahekommt.

Pater Achim lud die Gläubigen ein, darüber nachzudenken, was der Glaube an Jesus Christus im eigenen Leben verändert.

Wer Jesus ernst nimmt, möchte sein Leben an ihm ausrichten, Gutes tun und ein Freund Jesu sein. Die Fronleichnamsprozession sei daher ein sichtbares Zeichen dieses Glaubens. Jesus sei kein Superstar, sondern der Freund der Armen, Schwachen und Kleinen.

Zu Ende des Gottesdienstes dankte P. Lorenz Voith allen Mitwirkenden für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit beiden Pfarren, die ein solches Fest erst möglich macht.

Anschließend setzte sich die feierliche Prozession mit dem Allerheiligsten in Bewegung.

Propstpfarrer P. Lorenz Voith trug die Monstranz zunächst über die Esterhazystraße zum ersten Altar bei der Spitalskirche der Barmherzigen Brüder.

Danach wurde das Allerheiligste von P. Bernhard Schwarz zum zweiten Altar beim Schloss Esterházy getragen.

Von dort führte der Prozessionsweg über die Semmelweisgasse und die Pfarrgasse weiter zum Martinsdom. Den letzten Abschnitt übernahm Dompfarrer P. Achim Bayer. Vor dem Martinsdom wurde der dritte Altar aufgebaut, wo schließlich der feierliche Abschluss stattfand.

Mit dem eucharistischen Segen für die Stadt Eisenstadt endete die Fronleichnamsfeier. P. Achim Bayer dankte allen Beteiligten, die durch ihren Einsatz, ihre Mitarbeit und ihre Mitfeier zu diesem schönen und würdigen Fest beigetragen haben.

So wurde Fronleichnam auch heuer zu einem sichtbaren Zeichen des Glaubens, der Gemeinschaft und der Hoffnung mitten in unserer Stadt.