Vermessene Körper statt leiblichen Selbstseins
In der philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts rückte die Leiblichkeit des Menschen ins Zentrum der Reflexion. Auf der kulturellen Ebene des gängigen Selbstverständnisses, wie Menschen sich selbst verstehen oder missdeuten, sich selbst und andere behandeln oder misshandeln, dominiert jedoch ein technischer Zugang, der durch die Entwicklungen der Informationstechnologie getrieben ist und durch die Maßnahmen während der Pandemie umfassender und invasiver wurde. Der Philosoph Andreas Brenner setzte sich mit der Vermessung und Verdatung der Körper kritisch auseinander und kritisiert die Entleiblichung des Menschen.
Moderation:
Prof. Dr. phil. Markus Riedenauer M.A., Dipl. Theol., Hochschulprofessor, philosophischer Praktiker und Trainer (www.lichtkegel.com)
Nächster Termin: Frühjahr 2027
Freie Spenden sind erbeten.
Bild: © Diözese Eisenstadt_Kummer
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