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07.09.2026

In dankbarer Erinnerung an Susi Hackl

Die Katholische Frauenbewegung nimmt in Trauer und Dankbarkeit Abschied von Susanna „Susi“ Hackl, die am 3. September 2026 im Alter von 69 Jahren verstorben ist.
 
Als Vorsitzende der Evangelischen Frauenarbeit im Burgenland setzte sie sich seit Jahrzehnten für ein lebendiges Miteinander über Konfessionsgrenzen hinweg ein. Mit der Katholischen Frauenbewegung verband sie eine langjährige, wertschätzende Zusammenarbeit. Ihr Wirken zeigte, wie Ökumene wachsen kann: durch Begegnung, gegenseitiges Interesse und den Mut, gemeinsame Wege zu gehen. 

 

Verbundenheit beim Ökumenischen Weltgebetstag

Besonders deutlich wurde diese Verbundenheit beim Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen. Die gemeinsame Vorbereitung katholischer und evangelischer Frauen und die ökumenische Feier in den Pfarrgemeinden war Susi stets ein großes Anliegen.  Gemeinsam beten, einander hören und den Glauben miteinander teilen – so wurde ökumenische Gemeinschaft vor Ort erfahrbar. 

 

Miteinander verband den christlichen Glauben

Die Zusammenarbeit reichte weit über das gemeinsame Feiern hinaus. Gegenseitige Veranstaltungsbesuche vertieften das Verständnis für das kirchliche Leben der jeweils anderen Konfession. In der Frauenplattform Burgenland, in der Bildungsarbeit und bei gesellschaftspolitischen Initiativen fanden Evangelische Frauenarbeit und Katholische Frauenbewegung zusammen. Dieses Miteinander verband den christlichen Glauben mit dem gemeinsamen Einsatz für die Anliegen von Frauen. 

 

Als ein besonderes Zeichen der Wertschätzung über Konfessionsgrenzen hinweg und als Würdigung ihres Beitrags zu einem guten ökumenischen Miteinander verlieh die Diözese Eisenstadt Susi Hackl bereits 2007 den Pauluspreis der Katholischen Aktion. 2017 würdigte Diözesanbischof Dr. Ägidius Zsifkovics Susis Engagement mit der Verleihung des St. Martinsordens in Silber.  

Wir verlieren eine geschätzte Weggefährtin. Was bleibt, sind Dankbarkeit für die gemeinsam gegangenen Wege und der Auftrag, dieses verbindende Miteinander weiterzuleben.