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Ökumenisches Nachtgebet
Ökumene

"Selig, die Frieden stiften": Ökumenisches Nachtgebet an der Grenze in Inzenhof

In einer Zeit, in der bewaffnete Konflikte weltweit das öffentliche Bewusstsein prägen, lädt ein breites Bündnis aus Bildungs- und kirchlichen Organisationen zu einem besonderen Abend der Einkehr und Besinnung ein. Am 27. April 2026 um 18 Uhr findet in der St. Emmerichskirche in Inzenhof das Ökumenische Nachtgebet unter dem Leitwort "Selig, die Frieden stiften" statt.

    
Inzenhof – In einer Zeit, in der bewaffnete Konflikte weltweit das öffentliche Bewusstsein prägen, lädt ein breites Bündnis aus Bildungs- und kirchlichen Organisationen zu einem besonderen Abend der Einkehr und Besinnung ein. Am 27. April 2026 um 18 Uhr findet in der St. Emmerichskirche in Inzenhof das Ökumenische Nachtgebet unter dem Leitwort "Selig, die Frieden stiften" statt.

 

Friedensarbeit im Geiste von Dorothee Sölle 

Das Datum der Veranstaltung wurde bewusst gewählt: Es ist der Todestag der Theologin Dorothee Sölle (1929–2003), die 1975 in Köln die Tradition des "Politischen Nachtgebets" begründete. Ihre Texte bilden das inhaltliche Grundgerüst des Abends. Sölle setzte sich zeitlebens gegen Aufrüstung ein und beschrieb den biblischen "Schalom" als eine unzerstörbare Hoffnung im christlichen Glauben – ein Zustand, der weit über die bloße Abwesenheit von Waffen hinausgeht und Gerechtigkeit sowie die Bewahrung der Schöpfung einschließt.

 

Symbolträchtiger Ort und hochkarätige Gestaltung 

Der Veranstaltungsort, die St. Emmerichskirche, liegt direkt an der Grenze zwischen Österreich und Ungarn und erinnert an die mutige Überwindung des Eisernen Vorhangs. An diesem symbolträchtigen Ort wird das Gebet von Bischof i.R. Dr. Michael Bünker und Stadtpfarrer Mag. Gabriel Kožuch gemeinsam geleitet. Die musikalische Mitgestaltung übernimmt der Chor "mehr:stimmig" unter der Leitung von Adele Grill MAS. Das Nachtgebet möchte dazu ermutigen, Friedensperspektiven zu entwickeln und die Hoffnung zu stärken, dass Grenzen mit gewaltfreien Mitteln überwunden werden können.

 

Starke regionale Kooperation

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland mit der Bildungsdirektion Burgenland, der KPH Wien-Niederösterreich und dem Bildungsnetzwerk PILGRIM. Ebenfalls maßgeblich beteiligt sind das Forum Katholischer Erwachsenenbildung, die Katholische Aktion der Diözese Eisenstadt sowie die Katholische Frauen-, Männer- und Arbeitnehmer:innen-Bewegung. Diese Zusammenkunft wird zudem von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung gefördert.

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