Frauenrechte und globale Solidarität: Weltgebetstag und Familienfasttag im Zeichen der Teilhabe
Rund um den Internationalen Frauentag setzt die Katholische Frauenbewegung der Diözese Eisenstadt (kfb) starke Zeichen für Gerechtigkeit und Selbstbestimmung. Mit dem Weltgebetstag (6. März) und der Aktion Familienfasttag rücken zwei große Initiativen die Lebensrealitäten von Frauen in den Fokus, die weltweit für ihre Rechte und eine lebenswerte Zukunft kämpfen.
Weltgebetstag: „Kommt – Lasst euch stärken!“
Der diesjährige Weltgebetstag, liturgisch gestaltet von Frauen aus Nigeria, steht unter dem Motto „Kommt – Lasst euch stärken!“. In einer Zeit, die von wirtschaftlicher Unsicherheit und sozialen Herausforderungen geprägt ist, teilen nigerianische Frauen ihre Erfahrungen von Belastung, aber auch von unbändiger Hoffnung und Widerstandskraft. Die Liturgie lädt dazu ein, die Stimmen dieser Frauen hörbar zu machen und sich im gemeinsamen Gebet ökumenisch zu verbinden. Die gesammelten Spenden fließen in weltweite Projekte, die Bildung, Gesundheit und Perspektiven für Frauen und Mädchen fördern – unter anderem in Nigeria, Kenia und Uganda.
Familienfasttag: Gemeinsam Zukunft gestalten
Nahtlos daran knüpft die Aktion Familienfasttag an, die heuer unter dem Leitthema „Partizipation“ steht. Im Mittelpunkt steht das Projekt SEEDS in Indien. Dort organisieren sich Frauen, um gemeinsam gegen Gewalt vorzugehen, ihre Rechte einzufordern und neue wirtschaftliche Wege zu beschreiten.
„Teilhabe ist kein Schlagwort, sondern eine Haltung“, betont Roselinde Strommer, ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Burgenland. Es geht dabei um Partnerschaft auf Augenhöhe: Frauen werden nicht als Bedürftige gesehen, sondern als aktive Gestalterinnen ihrer Gemeinschaften. Der Familienfasttag macht deutlich, dass globale Verantwortung im Kleinen beginnt – durch Bewusstsein, solidarisches Handeln und die Unterstützung von Projekten, die auf Selbstbestimmung setzen.
Ein starkes Signal zum Weltfrauentag
Beide Initiativen verdeutlichen, dass Frauenrechte unteilbar sind. Ob in Nigeria, Indien oder im Burgenland: Wo Frauen gestärkt werden, verändert sich die Gesellschaft zum Positiven. Die Katholische Frauenbewegung der Diözese Eisenstadt lädt dazu ein, Teil dieser weltweiten Bewegung für Gerechtigkeit zu sein.
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