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14.10.2026
18. Oktober

Weltmissions-Sonntag

Am 18. Oktober wird der Weltmissions-Sonntag zum 100. Mal gefeiert. Auch zahlreiche Pfarren im Burgenland beteiligen sich an der weltweiten Solidaritätsaktion. Im Mittelpunkt steht heuer Äthiopien, wo kirchliche Hilfsprojekte Frauen und Mädchen unterstützen und ihnen neue Perspektiven eröffnen.

 

Am Sonntag, 18. Oktober, steht die katholische Kirche weltweit im Zeichen der Solidarität: Zum 100. Mal wird der Weltmissions-Sonntag begangen. Seit seiner Einführung im Jahr 1926 verbindet dieser Tag Menschen über Ländergrenzen hinweg – im Gebet und in der konkreten Hilfe für jene, die besonders auf Unterstützung angewiesen sind.

 

Auch im Burgenland beteiligen sich zahlreiche Pfarren am Weltmissions-Sonntag. Mit Gottesdiensten, Gebeten und der traditionellen Sammlung setzen sie ein Zeichen der Verbundenheit mit Menschen in ärmeren Regionen der Welt. Die Spenden ermöglichen kirchliche Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.

 

"Der Weltmissions-Sonntag erinnert uns daran, dass wir als Christinnen und Christen weltweit miteinander verbunden sind. Mit unserer Unterstützung stärken wir die Kirche als lebendige Gemeinschaft in den ärmsten Diözesen der Welt und helfen mit, dass sie den Menschen vor Ort Hoffnung, Halt und konkrete Hilfe schenken kann", betont Dompfarrer Mag. Lic. Norbert Filipitsch, Missio-Diözesandirektor für das Burgenland.

 

Äthiopien im Mittelpunkt

Das Schwerpunktland des Weltmissions-Sonntags 2026 ist Äthiopien. Das ostafrikanische Land zählt zu den ältesten christlich geprägten Regionen der Welt. Gleichzeitig leiden viele Menschen unter Armut und den Folgen von Konflikten. Besonders Frauen und Mädchen sind häufig von Gewalt, gesellschaftlicher Ausgrenzung und fehlenden Zukunftsperspektiven betroffen.

 

Missio Österreich stellt deshalb heuer kirchliche Partner in den Mittelpunkt, die sich für den Schutz und die Stärkung von Frauen und Mädchen einsetzen. In der vom Krieg schwer getroffenen Region Tigray unterstützt die Kirche Frauen, die Gewalt, Vertreibung und traumatische Erfahrungen erlebt haben. Weitere Projekte setzen auf Bildungsarbeit und helfen Mädchen, ihre Zukunft selbstbestimmter zu gestalten.

 

Mit den Spenden des Weltmissions-Sonntags werden solche Initiativen unterstützt. Sie helfen dabei, Menschen in Not beizustehen, Bildungsangebote zu ermöglichen und neue Perspektiven für ein Leben in Würde und Sicherheit zu schaffen.

 

Gemeinsam Hoffnung schenken

Der Weltmissions-Sonntag macht deutlich, dass Solidarität nicht an nationalen Grenzen endet. Die Beteiligung der burgenländischen Pfarren ist Teil einer weltweiten Aktion, die Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und Lebenssituation unterstützt.

 

Das Jubiläum steht unter dem Leitwort von Papst Leo XIV.: "Eins in Christus, vereint in der Mission." Es lädt dazu ein, die weltweite Verbundenheit der Kirche im Gebet und durch konkrete Hilfe sichtbar zu machen.