Neuer Präsident der Bischof DDr. Stefan László-Gesellschaft
In ihrer Generalversammlung vom 2. Oktober 2026 wählte die Bischof DDr. Stefan László-Gesellschaft einen neuen Präsidenten. Botschafter i. R. Dr. Martin Bolldorf, der die Geschicke der Gesellschaft als Präsident 16 Jahre lang sehr engagiert und erfolgreich geführt hatte, beendete mit dieser Funktionsperiode seine Tätigkeit.
Wie in den Statuten vorgesehen, wurde von der AKV-Österreich Dr. Gerhard Mitrovits als Präsident der László-Gesellschaft vorgeschlagen und von der Generalversammlung einstimmig gewählt. Als Geschäftsführer wurde für eine weitere Funktionsperiode Ordinariatskanzler Mag. Gerhard Grosinger bestätigt.
Diözesanbischof Zsifkovics, der Protektor der Gesellschaft, danke dem scheidenden Präsidenten für die langjährige ambitionierte und hingebungsvolle Tätigkeit als Präsident und für die Pflege des Andenkens an Bischof László, dem Dr. Bolldorf schon von Kindheit an durch seine Mutter, Frau Martha Bolldorf-Reitstätter, Architektin des Bischofshofes in Eisenstadt, sehr verbunden war. Ebenso herzlich begrüßte der Diözesanbischof Dr. Mitrovits in seinem neuen Amt und wünschte ihm für seine Tätigkeit viel Freude, Kraft und Segen.
Die "Bischof DDr. Stefan László-Gesellschaft" wurde von der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände im Jahr 1988 zum 75. Geburtstag von Bischof László in Eisenstadt gegründet, mit dem Ziel, das weit über die Grenzen seiner Diözese hinausgehende Wirken des ersten Bischofs der Diözese Eisenstadt nicht nur zu dokumentieren, sondern auch wissenschaftlich zu erforschen und weiterzuführen. Die Gesellschaft beschäftigt sich daher vor allem mit folgenden Themen:
- Das Zusammenleben der Völker in Mitteleuropa
- Die Kirchen- und Landesgeschichte des Raumes des heutigen Burgenlandes
- Die Geschichte und das Wirken laienapostolischer Gruppen
Zu diesen Themenkreisen werden alle 2 Jahre auch die "Bischof DDr. Stefan László-Preise" ausgeschrieben, die mit € 3.500.- bzw. € 1.000 (Anerkennungspreise) sowie € 500.- (Förderpreise für Abschlussarbeiten von Schüler/innen höherer Schulen) dotiert sind. Die Beurteilung der eingereichten wissenschaftlichen Arbeiten erfolgt durch einen Fachbeirat aus zumindest drei Universitätslehrer/innen, der eine Empfehlung für die Preisverleihung, die durch die Generalversammlung erfolgt, abgibt.
Informationen zur Mitgliedschaft und zum Bischof László-Preis können bei Geschäftsführer Gerhard Grosinger (office@martinus.at bzw. 0676 880701230) eingeholt werden.