Wenn Nächstenliebe Grenzen überwindet – Hilfe von Olbendorf für die Ukraine
Ein Benefizspiel in Olbendorf brachte 5.476 Euro für die Ukraine. Die Spenden finanzieren Hilfsgüter und ein Fahrzeug für schwer erreichbare Orte.
Was als Benefiz-Fußballspiel in Olbendorf begann, wurde zu einem Zeichen gelebter Solidarität mit den Menschen in der Ukraine. Auf Initiative von Pfarrer Mag. Zdravko Gašparić trafen sich August Priester aus Österreich und Slowenien zu einem Benefizspiel. Dabei wurden insgesamt 5.476 Euro für Menschen gesammelt, die besonders unter den Folgen des Krieges leiden.
Lebensmittel für schwer erreichbare Regionen
Ein Teil der Spenden wurde für die Anschaffung eines Geländewagens verwendet. Bevor dieser seine Reise in die Ukraine antrat, wurde er im Hof der Diözese Eisenstadt von Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics gesegnet. Das Fahrzeug soll künftig dabei helfen, Lebensmittel und andere dringend benötigte Güter auch in schwer erreichbare Regionen zu bringen.
Mit den übrigen Spenden wurden Lebensmittel und weitere Hilfsgüter für Kinder und ältere Menschen gekauft. Anfang September machten sich Pfarrer Gašparić und seine Helfer auf den Weg in die Ukraine. Die Hilfsgüter wurden dort einer Gemeinde übergeben, zu der zehn Dörfer gehören, und kamen unmittelbar bei den Menschen an.
Hilfe, wo sie gebraucht wird
Besonders eindrucksvoll waren die persönlichen Begegnungen vor Ort: die Freude der Kinder, die Dankbarkeit der Menschen und die Gewissheit, dass die Hilfe tatsächlich dort angekommen ist, wo sie gebraucht wird. Gerade in Zeiten des Krieges ist diese Unterstützung auch ein Zeichen: Ihr seid nicht vergessen. Ihr seid nicht allein.
Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen Spenderinnen und Spendern, Helferinnen und Helfern sowie besonders Pfarrer Mag. Zdravko Gašparić, der gemeinsam mit seinen Helfern die weite Reise auf sich genommen hat.
Was in Olbendorf mit einem Fußballspiel begann, hat einen weiten Weg zurückgelegt – und gezeigt, dass Nächstenliebe keine Grenzen kennt.