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Bischof Ägidius und Dompfarrer P. Achim segnen die Palmzweige.
© Diözese Eisenstadt/Rothleitner
Bischof Ägidius und Dompfarrer P. Achim segnen die Palmzweige.
29.03.2026
Predigt

Palmsonntag 2026: Homilie von Bischof Zsifkovics

Bischof Zsifkovics deutet am Palmsonntag die Symbole Palmbuschen, Esel und ausgelegte Kleider als Auftrag zu Schutz, Frieden, Dienst und christlicher Zivilcourage. Palmsonntag, 29. März 2026

 

Homilie am Palmsonntag

Wir sind durch das Domtor in diesen Martinsdom hereingetreten. Genauso treten wir durch den und mit dem Palmsonntag in die Feier der großen Heiligen Woche, der Karwoche ein. 


Es sind die größten und höchsten Tage unseres Glaubens, wenn wir an das Leiden, den Tod und die Auferstehung Jesus denken. 
Im Hören dieses Evangeliums werden uns drei Symbole vor Augen geführt, die eine tiefere Bedeutung nicht nur für unseren Glauben, sondern vor allem auch für unser Leben haben. Das erste Symbol ist der Palmbuschen, die Palmzweige, die eigentlich diesem Tag den Namen geben. 

 

Ein Zeichen für Schutz und Segen

Im Evangelium hörten wir, wie die Menschen mit grünen Zweigen mit Palmen dem Herrn entgegenjubelten und wie sie ihn auf seinen Einzug in Jerusalem begleiteten. Dieser Palmbuschen ist sozusagen ein Zeichen für das Leben, ein Zeichen für die Hoffnung auf Ostern. Es ist vor allem auch ein Zeichen für Schutz und Segen. 


Wir haben jetzt diese Palmzweige hier gesegnet und gemeinsam in einer kleinen Prozession nach vorne gehen. Und wir werden diese Palmzweige mit nach Hause nehmen und sie in unseren Häusern aufstecken. Oft hinter dem Kreuz und früher auch im Stall und auf dem Feld. 


Es ist ein Zeichen, wo wir um Schutz und Segen im Alltag bitten. Und in diesen turbulenten und riskanten Zeiten mit den Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft braucht es mehr denn je diesen Schutz und diesen Segen. Das zweite Symbol ist heute der Esel. 

 

Demut und Friedens

Der Esel als ein Zeichen, der Demut und wohl auch des Friedens. Jesus ist nicht auf einem hohen Ross in Jerusalem eingezogen. Jesus ist auf einem Tier, das Lasten trägt, das friedfertig ist auf einem Esel in Jerusalem eingezogen. Ist das nicht ein Gegenprogramm zu unseren heutigen Anführern und Herrschen in dieser Welt? 


Oft kommen sie auf hohem Ross. Oft kommen sie laut mit Bomben, Drohnen, Raketen und ähnlichem. Aber braucht es heute nicht mehr denn je auch diese Demut, den Mut zum Dienen und die Friedfertigkeit. 
Das ist Jesu Programm. Und ein jeder, der sich auf ein anderes Programm sozusagen im christlichen Geist beruft, hat nicht das im Sinn, was Jesus im Sinn hatte, nämlich den Dienst und vor allem auch die Gewaltlosigkeit und den Frieden. Und das dritte Symbol des heutigen Tages sind, vielleicht haben wir es überhört, die Kleider, die die Menschen auf den Boden legten, um Jesus die Ehre zu geben. 

 

Glaubensmut und christliche Werte

Die Evangelierung haben wir davon gehört. dass aus diesen Zuschauern, aus dieser Wende vielleicht der Unbeteiligten auf einmal Menschen geworden sind, die sich im Herzen bewegen haben lassen, die Beteiligte geworden sind und die Zivilcourage gezeigt haben und so auch ihre Kleider auf dem Boden gelegt haben. Braucht es nicht heute auch Menschen, noch mehr Christen, die dieses Zeugnis ablegen, dich von unbeteiligten Zuschauern zu Menschen werden, die sich beteiligen. Die Mut haben zum Risiko, die bewusst sich für Glaubensmut für christliche Werte, für das Leben der Menschen heute einsetzen, die sozusagen Zivilcourage zeigen. Ich möchte allen danken, die sich hier berühren und ich möchte euch ermutigen, dass wir hier gerade in Zeiten wie dieser nicht nachlassen, auch unsere Kleider auf den Boden zu legen und damit auch Zivilourage zu zeichnen. Liebe Schwestern und Brüder, diese drei Symbole wollen uns noch in die Karwoche begleiten. 


Der Palmbuschen, der Esel und die ausgegebreiteten Kleider. Sie wollen uns nicht nur diese Woche, sondern das ganze Jahr hindurch an unsere Aufgaben als Christen erinnern, dass wir des Schutzes und des Segenottes bedürfen, dass wir zum Dienst und zum Frieden berufen sind und dass wir vor allem auch Zivilcourage zeigen sollen. Gott möge uns die Kraft dazu geben und er möge uns durch die Höhen und Tiefen dieser Woche, aber auch des Lebens, begleiten.

 

Amen

Ägidius Zsifkovics

Bischof von Eisenstadt

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