Gemeinsam Generationenübergreifend
Im Laufe des Frühsommers fanden generationenübergreifende Veranstaltungen der Seniorenpastoral statt. Diese Angebote waren eine Möglichkeit, Menschen über die Generationen hinweg zusammenbringen.
Eine etwas andere Bittprozession in Hochstraß
Den Beginn setzte die Lange Nacht der Kirchen in Hochstraß.
Am Nachmittag machten sich Jung und Alt auf den Weg einer gemeinsamen Bittprozession, die alle Generationen ansprach. Denn das Singen und Beten im Grünen kennt keine Altersgrenzen. Bei einer gemeinsamen Jause wurde geplaudert, gelacht und gespielt.
Am Abend erfüllten Kirchenlieder der 70-iger und 80-iger den Kirchenraum. Nicht nur die „Generation 50+“ war hier in ihrem Element und genoss das gemeinsame Singen und Schwelgen in Erinnerungen an Jugendmessen, Jugendtreffen und Lagerfeuer. Die Begeisterung war nicht nur hör- sondern richtig spürbar.
Das Generationen-Café der Dompfarre
Der Austausch und die Begegnung von Jung und Alt stehen beim Generationen-Café der Dompfarre in Eisenstadt im Vordergrund.
Ältere Damen und Herren sitzen gemeinsam mit einer Familie am schön gedeckten Tisch. Sie werden von „jungen Senior:innen“ mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Es wird gemütlich geplaudert und Karten gespielt.
An diesem Nachmittag erwartete die Besucher:innen ein besonderes Zuckerl:
Frau Dr. Clara Prickler gab in einem sehr interessanten Vortrag einen Einblick in das Leben der Großeltern Jesu: „Anna und Joachim“.
Ein gemeinsames Gebet und das Singen eines traditionellen „Annaliedes“ rundeten den Nachmittag ab.
Von der „Weinbergerin“ zur „Mutter Anna“ – Pilgern der Generationen in Gaas
Mit Kinderwagen, Walking-Stöcken, Hand-in-Hand oder auf den Schultern der Eltern haben sich Menschen jeden Alters auf den Weg gemacht. Die Wallfahrtskirche „Maria Weinberg“ war Ausgangspunkt des Pilgerweges.
Nicht nur die Kinder haben begeistert Lieder gesungen und Bewegungen dazu gemacht, auch die Erwachsenen haben sich von der Freude anstecken lassen. Für sie gab es noch bei jeder Station einen Impuls: „Ich gehe ein Stück mit dir“ – „Ich höre dir zu“ – „Ich bete für dich“. Diese regten zum Austausch und Nachdenken an.
Am Ziel - der Anna Kirche – angekommen, gab es eine kleine Stärkung. Zur gemeinsamen Messfeier, bei der Pfarrer Schlögl Karl das Miteinander der Generationen in den Blick nahm, kamen auch Bewohne:innen der Pfarre. Der Einzelsegen rundete den Pilgernachmittag ab und wurde von Groß und Klein gerne angenommen.
Ein Vortrag zu Einsamkeit in der Gesellschaft im Haus der Begegnung
Den Abschluss bildete ein Vortrag von Alexandra Kern im Haus der Begegnung unter dem Titel „Einsamkeit in der Gesellschaft – Ein Wegweiser: Erkennen – Begegnen – Handeln“. Es wurde ein Einblick in das Thema geboten, um Vorurteile abzubauen, aufmerksam und sensibel zu werden und Möglichkeiten des Handelns kennenzulernen. Der Austausch in der Runde war genauso wichtig, wie das Erfahren von Angeboten, die es in Caritas und Diözese ab Herbst geben wird.
Dieser ereignisreiche Juni bot mit den vielfältigen Angeboten an den unterschiedlichen Orten Gelegenheiten Gemeinschaft zu erleben, neues (kennen) zu lernen und ein Stück des (Lebens)Wegs mit Gott und den Menschen zu gehen.