Einleitung
Die Tour de Franz von Assisi lädt dazu ein, Schöpfungsverantwortung, ökologische Kinderrechte und Glauben bei einer gemeinsamen Radwallfahrt neu zu entdecken.
Das griechische Wort für „Haus/Zuhause“ ist „oikos“. – Papst Franziskus hat uns daran erinnert, dass die Erde unser Gemeinsames Haus ist und wir uns um sie sorgen sollen. Wer sich als Christ:in für Ökologie interessiert, sorgt sich daher um das Leben auf unserer Erde. Der Heilige Franz von Assisi, der Papst Franziskus inspiriert hat, ist daher auch der Patron all derer, die im Bereich der Ökologie forschen und arbeiten.
Den Zusammenhang zwischen dem Leben des Franz von Assisi und den ökologischen Kinderrechten wollen wir auch bei jeder Station der „Tour de Franz von Assisi“ aufzeigen.
Wieso fahren wir heute mit dem Fahrrad?
Die Geschichte des Fahrrads beginnt vor rund 200 Jahren in einer Zeit großer Umbrüche: Klimakrisen (wie das „Jahr ohne Sommer“ 1816), Kriege und ein sich wandelndes Weltbild forderten neue Ideen. In dieser kritischen Zeit entstand die Laufmaschine von Karl Drais – die Urform des Fahrrads. Sie war Ausdruck einer gemeinsamen Vision: unabhängige, einfache Fortbewegung für viele Menschen. Mit der Weiterentwicklung zum modernen Fahrrad wurde Bewegungsfreiheit plötzlich breiter zugänglich – auch für Frauen und weniger wohlhabende Menschen. Das Fahrrad veränderte den Alltag, stärkte Selbstständigkeit und wurde zu einem Symbol für soziale und gesellschaftliche Entwicklung.
Wieso machen wir heute eine Radwallfahrt?
Radfahren ist interessanter als einfach im Auto stillsitzen zu müssen. Es tut uns gut, wenn wir unsere Muskeln bewegen und alle Elemente spüren: Sonne, Luft und Wind, vielleicht ein paar Regentropfen? Radfahren verschmutzt die Luft nicht und verursacht keinen großen Lärm – Klingeln ist ab und zu erlaubt. Gottes Schöpfung mit seinen Pflanzen und Tieren ist schön und am besten genießt man sie gemeinsam!