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Zeichnung des hl. Franz von Assisi mit ausgestreckten Armen.
© Diözese Eisenstadt/Heuduschits
Zeichnung des hl. Franz von Assisi mit ausgestreckten Armen.
26.05.2026

1. Station: Sich für Gott öffnen

Franz von Assisi ist heute bei uns, wenn wir gemeinsam diese Radwallfahrt unternehmen. Wir haben sie deswegen „Tour de Franz von Assisi“ genannt.


Franziskus – wie er auch genannt wird – war ein Mann des Glaubens. Er lebte in Assisi, in Italien und kam aus einer reichen Familie. Doch die vornehmen Stoffe des Tuchhändlers tauschte er gegen einfache Stoffe, um Jesus nachzufolgen. Er führte ein einfaches Leben und gründete eine Gott – Gemeinschaft. Alle lebten wie Brüder zusammen.


In allem, was lebte, fand Franziskus eine Spur von Gott. Auch die Natur berührte seine Sinne und sein Herz. Franz von Assisi nimmt uns heute mit in die Schöpfung Gottes.

 

Übung: 
„Aus der Mitte der Nacht"
(ein Morgengebet mit Gesten)

von Anja Sedimeier und Barbara J. Th. Schmidt

 

 

Die Leitung spricht langsam die Hinführung und danach das Körpergebet. Am besten einmal vormachen und dann zum Mitmachen einladen.

 

Hinführung

  • Ich suche mir einen guten Stand. (Die Beine stehen etwa hüftbreit auseinander.)
  • Ich richte mich aus und suche mir einen schönen Blick mit den Augen.
  • Ich genieße den Blick in die Natur, die prächtige Schöpfung Gottes.
  • Ich atme dreimal tief ein und wieder aus.

 

Aus der Mitte der Nacht ...

(sich bücken, mit Händen von unten schöpfen)

 

Werde weit …

(Arme zur Seite strecken bzw. ausbreiten)

 

Öffne mich für den Tag …

(Hände nach oben ausstrecken)

 

Sammle ein …

(Arme kreisförmig von oben über die Seite zur Mitte führen)

 

Kehre zu mir zurück …

(Hände vor dem Bauch verschränken)

 

Variante

Bei den „Händen nach oben" kann auch gesprochen werden: Ich öffne mich für dich, Gott.
Bei „Sammle ein": Du, Gott, gibst mir das, was ich zum Leben brauche.
Das Körpergebet wird dreimal wieder-holt, dann im Schweigen gebetet. Wenn es in der Gruppe gebetet wird, kann jeder und jede im eigenen Rhythmus beten.

 


 

Die ökologischen Kinderrechte

Laut Kinderrechtskonvention und der allgemeinen Bemerkung 26 hat jedes Kind das Recht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt. Dazu gehört der Zugang zu sauberer Luft und sauberem Wasser, einem ungefährlichen Klima, Artenvielfalt in den Ökosystemen unserer Erde oder eine gesunde Ernährung. Die Regierungen müssen hier auf die Kinder hören und besonders die Kinder beschützen, die in Gegenden leben, die am stärksten von der Klimakatastrophe bedroht sind.

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