Offizielle Errichtung: Ukrainische Seelsorgestelle in Eisenstadt feiert erstes Patrozinium
Ein besonderes Osterfest für die ukrainischen griechisch-katholischen Gläubigen im Burgenland: Nur wenige Tage nach ihrer offiziellen Errichtung feierte die neue Seelsorgestelle in Eisenstadt ihr erstes Patrozinium.
Von der Initiative zur offiziellen Errichtung
Was zu Ostern 2022 als erster gemeinsamer Ostergottesdienst begann, hat nun einen festen kirchenrechtlichen Rahmen gefunden. Mit Wirkung vom 1. April 2026 wurde die Ukrainische griechisch-katholische Seelsorgestelle in Eisenstadt offiziell errichtet. Dies geschah durch Kardinal Christoph Schönborn – in seiner Funktion als Ordinarius für die Gläubigen der katholischen Ostkirchen in Österreich – in enger Zusammenarbeit mit der Diözese Eisenstadt.
Ostern als Namensfest
Passend zum Gründungszeitpunkt feierte die Gemeinde am vergangenen Wochenende ihr erstes Patrozinium. Die Gemeinschaft hatte sich bereits im Vorfeld die Auferstehung Christi [ohne Anführungszeichen] als Schutzfest und Namensgeber ausgesucht. Seelsorger der Gemeinde ist Univ.-Prof. Thomas Mark Nèmeth.
Heimat in der Antoniuskirche
Die Gottesdienste der ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinschaft finden regelmäßig in der Antoniuskirche der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt statt. Die Seelsorgestelle bietet den Menschen, die teils schon länger hier leben oder aufgrund des Krieges ihre Heimat verlassen mussten, einen wichtigen Ort der geistlichen Beheimatung und des sozialen Austauschs