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Bischof Ägidius Zsifkovics, Superintendent Robert Jonischkeit und Pfarrerin Zuzana Zavillová
© Diözese Eisenstadt / Franz Gollubits
Bischof Ägidius Zsifkovics, Superintendent Robert Jonischkeit und Pfarrerin Zuzana Zavillová
30.03.2026
Ökumene

Botschaft der Versöhnung: Bischof Ägidius Zsifkovics mahnt in Kukmirn zum Frieden

Anlässlich des ökumenischen Passionsgottesdienstes am 27. März 2026 in Kukmirn rückte Bischof Ägidius Zsifkovics die biblische Friedensverheißung aus dem Johannesevangelium in den Mittelpunkt seiner Predigt.

 

Ausgehend von Jesu Worten "Frieden hinterlasse ich euch" spannte der Bischof einen eindringlichen Bogen von der biblischen Zusage zur krisengeschüttelten Gegenwart. In einer Zeit, in der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie gesellschaftliche Spaltungen das Wort Frieden oft wie eine ferne Utopie oder gar einen zynischen Witz erscheinen lassen, positionierte Zsifkovics die christliche Botschaft als notwendigen Anker gegen die Unruhe im eigenen Herzen.
 
Besondere Aufmerksamkeit widmete der Bischof der historischen Verantwortung im Burgenland und im pannonischen Raum. Mit klarem Blick auf das vergangene Leid der Volksgruppen, insbesondere der Juden und Roma, verdeutlichte er, wie tiefgreifend die Wunden durch Hass und Verfolgung in der Region einst waren. Umso bedeutender würdigte Zsifkovics die heutige ökumenische Gemeinschaft: Dass ein gemeinsamer Gottesdienst dieser Form heute eine gelebte Wirklichkeit und Selbstverständlichkeit ist, bezeichnete er als das wertvolle Ergebnis eines langen Weges weg vom gegenseitigen Misstrauen hin zu einem echten Miteinander und Füreinander.
 
Abschließend definierte Bischof Zsifkovics den Frieden jedoch nicht als statischen Zustand, sondern als fortwährenden "Dauerauftrag". Er schloss mit dem Appell, dass Versöhnung kein fertiges Produkt sei, sondern täglich im Kleinen – im eigenen Haus und im eigenen Herzen – neu begonnen werden müsse. Der Gottesdienst in Kukmirn setzte damit ein kraftvolles Zeichen für die Kraft der Ökumene als unverzichtbares Vorbild für eine friedliche Gesellschaft.

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