Start in die bischöflichen Visitationen
Von 27. Februar bis 1. März 2026 fand im Seelsorgeraum „Zur Kreuzerhöhung“ die bischöfliche Visitation durch Ägidius Zsifkovics statt. Die Pfarren Draßburg und Baumgarten nutzten diese Tage für Begegnung, geistliche Vertiefung und persönlichen Austausch.
Den Auftakt bildete am Freitagabend eine feierliche Heilige Messe in der Pfarrkirche Zagersdorf, die gemeinsam mit den Pfarren des Seelsorgeraums „Unsere liebe Frau von Mariazell“ – Siegendorf, Zagersdorf und Klingenbach – gefeiert wurde. In seiner Predigt stellte der Bischof die beginnende Fastenzeit in den Mittelpunkt. Diese sei eine Einladung, innezuhalten und das eigene Leben zu reflektieren, zugleich aber auch den Blick nach vorne zu richten. Besonders hob er hervor, wie wichtig gelebte Gemeinschaft sei – in der Pfarre, in den Vereinen und überall dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Im Anschluss stellte sich die Diözese vor und kam mit Pfarrgemeinderäten, Vereinen und der politischen Gemeinde ins Gespräch.
Gemeinschaft trage, stärke und motiviere
Ein besonderer Höhepunkt war der Samstag in der Pfarrkirche Baumgarten: 24 Jugendliche empfingen das Sakrament der Firmung. Bereits vor der Messe sorgte der Musikverein für einen feierlichen Empfang des Bischofs. In seiner Predigt zog Bischof Zsifkovics einen anschaulichen Vergleich zu den Olympischen Spielen. Wie im Sport brauche es auch für die Firmung eine gute und intensive Vorbereitung. Der Weg dorthin bestehe – ähnlich wie bei den vielen olympischen Disziplinen – aus unterschiedlichen „Übungsfeldern“ des Glaubens: Gebet, Gemeinschaft, Engagement und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und mit Gott. Zugleich betonte er, dass weder bei den Olympischen Spielen noch im Glauben jemand allein unterwegs sei – Gemeinschaft trage, stärke und motiviere. Den Jugendlichen wünschte der Bischof besonders, dass das Feuer, das durch das Sakrament der Firmung in ihnen entzündet wurde, weiterleuchten möge – im Alltag, in ihren Familien, in der Schule und überall dort, wo sie ihren Lebensweg gehen.
Zeit für das persönliche Gespräch
Bei der anschließenden Agape vor der Kirche fand der Bischof noch Zeit für das persönliche Gespräch mit den Gläubigen. Am Nachmittag besuchte der Bischof das Pflegekompetenzzentrum Draßburg und nahm sich Zeit für persönliche Gespräche mit den Bewohner:innen und dem Pflegepersonal.
Den Abschluss der Visitation bildete der Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche Draßburg, gefolgt von einer Agape im Pfarrheim und einem abschließenden Austausch mit den Pfarrgemeinderäten der beiden Gemeinden.