Olivenöl aus dem Heiligen Land für die Chrisammesse
Die Damen und Ritter des Ritterordens vom Hl. Grab zu Jerusalem übergaben dem Bischof mehrere Kanister mit Olivenöl aus dem Hl. Land.
Eine Delegation der Komturei Eisenstadt besuchte am 24. Februar Diözesanbischof Zsifkovics. Die Damen und Ritter des Ritterordens vom Hl. Grab zu Jerusalem übergaben dem Bischof mehrere Kanister mit Olivenöl aus dem Hl. Land. Das Öl wird in der Chrisammesse im Martinsdom am Mittwoch, dem 1. April, um 15 Uhr geweiht.
Öl für für Salbungsrituale und Weihen
Als Chrisamöl, Katechumenenöl und Krankenöl wird es für Salbungsrituale in der katholischen Kirche verwendet – bei Taufen, Firmungen, Priester- und Bischofsweihen sowie bei der Salbung der Kranken. Chrisamöl kommt auch bei Kirch- und Altarweihen zum Einsatz, auch bei der Weihe von Glocken findet es Verwendung.
Bei dem Ausgangsprodukt handelt es sich um Olivenöl in feinster Speisequalität ("nativ"). Dieses Öl (das nicht geweihte, wohlgemerkt) können die Gläubigen nach der Chrisammesse in Flaschen kaufen. Die Olivenbäume, von denen es geerntet wird, stehen in Taybeh. Dies ist die letzte Siedlung im Hl. Land, die mehrheitlich von Christen bewohnt wird. Durch den Verkauf dieses Olivenöls tragen die Grabesritter wesentlich zum Fortbestehen der christlichen Präsenz im Hl. Land bei.
Laienorden der katholischen Kirche
In Österreich haben sich 645 Damen und Ritter diesem einzigen Laienorden der katholischen Kirche angeschlossen. Im vergangenen Jahr hat der Ritterorden vom Hl. Grab zu Jerusalem 770.000 Euro ins Hl. Land gebracht. Diese Mittel stammen teils – im Sinne einer Selbstbesteuerung – von den Mitgliedern selbst, zum Teil werden sie durch externe Spenden und den Verkauf von Waren aus dem Hl. Land (Olivenöl, Datteln, Olivenholzschnitzereien etc.) aufgebracht.