Bischof em. Maximilian Aichern verstorben
Tief betroffen und traurig über den Tod von Bischof Maximilian Aichern zeigt sich der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics: Bischof Maximilian war einer der wenigen, der weit über seine aktive Zeit hinaus gefragt und beliebt war. Ein Sozialbischof, ein Hirte, der bei den Menschen war, die Menschen verstand, besonders auch die Arbeitenden und jene, die an den Rändern des Lebens angesiedelt sind. Er war aber auch der Bischof des Dialoges. Er liebte die Menschen und ging auf sie zu, baute Brücken, weit über die Diözese hinaus und hat mit seinen lebendigen Kontakte mit den verschiedenen Bischofskonferenzen, Klöstern, Bischöfen über Österreich hinaus Bleibendes für uns alle geschaffen. Er war immer bereit, in Freude und großer Dankbarkeit Verpflichtungen anzunehmen und weit über den Tellerrand der österreichischen Kirche hinauszuschauen.
Bischof Maximillian war mit der Diözese Eisenstadt und ihren Bischöfen eng verbunden und pflegte zugleich eine tiefe Beziehung zu den Kirchen in Osteuropa, insbesondere zu Kroatien. Dort wirkte er als Abt bei der Visitation der Benediktinerinnen, und als Bischof von Linz setzte er zahlreiche Zeichen gelebter Solidarität durch vielfältige Projekte mit der Diözese Mostar in Bosnien und Herzegowina.
Wir wollen in dieser Stunde des Abschieds in großer Dankbarkeit für den verstorbenen Bischof Maximilian beten und ihm ein würdevolles Andenken bewahren.
Links
Mehr zu Bischof em. Maximilian Aichern auf der Homepage der Diözese Linz