Bischof Zsifkovics beim Neujahrsgottesdienst: Lebe, liebe, lache und laufe!
Mit der Bitte um das Gebet um Frieden auf der Welt begann Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics den Neujahrsgottesdienst am Weltfriedenstag im Martinsdom in Eisenstadt. Zu Beginn des neuen Jahres lud er dazu ein, Gott zu danken, ihn zu loben und um seinen Segen für alle Tage des neuen Jahres zu bitten. Dabei betonte der Bischof: "Frieden auf der Welt beginnt im Herzen jedes einzelnen Menschen. Wenn wir inneren Frieden haben, können wir auch Frieden nach außen tragen."
In seiner Predigt verband Bischof Zsifkovics das Weihnachtsfest mit dem Beginn des neuen Jahres und griff vier kurze Worte auf, die als Orientierung für den Lebens- und Glaubensweg durch das Jahr 2026 verstanden werden können.
Mit dem Wort "Lebe"
erinnerte er daran, dass Weihnachten das Fest des Lebens sei. Im Kind von Bethlehem habe Gott dem Menschen das Leben geschenkt. Daraus ergebe sich der Auftrag, Leben anzunehmen, zu schützen und weiterzugeben – insbesondere dort, wo es in der Gesellschaft gefährdet sei.
Das Wort "Liebe"
verwies auf die Liebe Gottes, die sich von der Krippe bis zum Kreuz zeige, und auf die Verantwortung der Christinnen und Christen, diese Liebe im Alltag durch konkrete Nächstenliebe weiterzutragen.
Mit dem Wort "Lache"
lenkte der Bischof den Blick auf das biblische Lachen als Ausdruck von Freude, Hoffnung und Vertrauen in Gottes Wirken. Dieses Lachen sei eine Antwort auf Gottes Nähe und Gnade.
Vom Wort "Laufe"
sprach Bischof Zsifkovics abschließend und verwies auf das Unterwegssein des Glaubens, wie es in der Weihnachts- und Ostergeschichte sichtbar werde. Christlicher Glaube bedeute Aufbruch und Ausrichtung auf Christus.
Zum Abschluss der Predigt fasste der Bischof seinen Neujahrswunsch zusammen:
"Lebe, liebe, lache und laufe – das ist mein Wunsch für das neue Jahr. Wer so lebt, geht nicht im Kreis, sondern auf Christus zu."