Diözesane Martinus Energiegemeinschaft
Am Freitag, 24. April gab es, auf Initiative von Pfarrer Kurt Aufner, im Josef Wessely Haus St. Michael für interessierte Vertreter der Pfarren und Filialgemeinden des Dekanats Güssing die Gelegenheit, den Diözesanverantwortlichen der Martinus Energiegemeinschaft, Dipl.-Ing. Michael Bacher, zu treffen.
Die Martinus Energiegemeinschaft bietet Pfarren und Caritas-Einrichtungen im Bereich unserer Diözese die Möglichkeit, sich zusammenzuschließen und hilft dabei, den überschüssigen Sonnenstrom – der auf den Dächern der Pfarren und diözesanen Einrichtungen produziert wird – an alle teilnehmenden Pfarren & Caritas-Einrichtungen zu verteilen.
Mit dieser Maßnahme setzt die Energiegemeinschaft ein deutliches Zeichen für konkreten Klimaschutz und helfen zu einem kleinen Teil auch mit, die Kosten für die Pfarren zu senken, indem wir einen fairen und günstigen Sonnenstrom anbieten.
Durch die Teilnahme bei der Martinus Energiegemeinschaft ändert sich nichts am bestehenden Energielieferanten. Die Energiegemeinschaft ist in gewisser Weise ein zusätzlicher Energielieferant, und zwar immer dann, wenn die Sonne scheint. Dadurch kann die Pfarre die Sonnenenergie als zusätzliche Energiequelle nutzen.
Die Martinus Energiegemeinschaft ist als Genossenschaft organisiert. Um der Energiegemeinschaft beizutreten ist ein Antrag per Formular zu stellen, es gibt keine automatische Eingliederung.
Viele Pfarren unserer Diözese sind der Martinus Energiegemeinschaft bereits beigetreten und auf den (nicht denkmalgeschützten) pfarrlichen Gebäuden werden vielerorts bereits Solaranlagen durch die Energiegemeinschaft montiert. Dies ist vor allem in bewohnten oder hochfrequentierten Gebäuden sinnvoll. Ein Beitritt ist jedenfalls allen Pfarren, Filialen und Caritaseinrichtungen möglich.