17
Juni
2026
Tagesevangelium aus dem Heiligen Mt - Mt 6,1-6.16-18
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zu tun, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. Wenn du Almosen gibst, posaune es nicht vor dir her, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden! Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, damit dein Almosen im Verborgenen bleibt; und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler! Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber, wenn du betest, geh in deine Kammer, schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler! Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber, wenn du fastest, salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Namenstag
Hl. Adam Hilarius Albert Chmielowski, Hl. Euphemia, Hl. Fulko, Hl. Ramwold, Hl. Rainer von Pisa

Feierliche Einweihung des „Lebenswegs mit Jesus“ durch Generalvikar Michael Wüger!

Das Christentum ist eine Weggemeinschaft. In der Bibel begegnen wir einem Volk Gottes, das unterwegs ist – geführt, gerufen und immer wieder neu aufbrechend. Besonders im Evangelium nach Lukas sehen wir Jesus Christus als den, der auf dem Weg ist: von Ort zu Ort, von Mensch zu Mensch, hin zu denen am Rand. Sein Leben ist Bewegung, Begegnung und Sendung.

So ist auch die Kirche eine Weggemeinschaft geblieben: nicht statisch, sondern unterwegs durch die Zeit, offen für Neues, getragen von Hoffnung und dem Auftrag, die Botschaft weiterzutragen.

Als der Kirchenplatz neu gestaltet wurde, entstand der Wunsch, einen Kreuzweg zu integrieren. Denn wir gehen den Kreuzweg Jesu – aber er gewinnt eine noch tiefere Bedeutung, wenn wir mit dem Auferstandenen weitergehen. So kam die Idee, einen Kreuz- und Auferstehungsweg – einen Lebensweg mit Jesus – zu gestalten.

Dieser Lebensweg, welcher vom begnadeten Künstler Heinz Ebner entworfen und geschaffen wurde und im Burgenland einzigartig ist, wurde am Sonntag, den 26. April von Generalvikar Michael Wüger feierlich gesegnet. Er ist in sieben Stationen zusammengefasst und lädt dazu ein, den eigenen Lebensweg zu reflektieren und persönliche Erfahrungen darin wiederzufinden. In jedem Bild finden sich symbolische Elemente, unter anderem ein kleines Quadrat. Betrachtet man den gesamten Weg – vom Kirchenriegel über den Begegnungsplatz zur Kirche, weiter zum Friedhof und bis zur Kapelle – erkennt man dieses verdichtete Zeichen. Es symbolisiert unser christliches Lebensziel: die Auferstehung.

Die vielen kleinen Quadrate sind besonders in der Kapelle zu einem großen Ganzen zusammengefügt. Dieses Symbol zeigt: Unser Leben ist eingebettet, so wie ein festes Fundament und Halt, in eine göttliche Ordnung. Wir sind miteinander verbunden, jeder Teil eines größeren Plans – getragen und gehalten in der Liebe Gottes.

Besonders hervorzuheben ist die moderne Mariengrotte: Maria steht unter dem Kreuz – hilflos, leer und voller Schmerz. Sie hält nichts mehr in den Händen, nicht einmal ihren Sohn. In ihr spiegelt sich das Leid der Welt und auch unser eigenes. Und doch dürfen wir uns unter ihrem Schutzmantel bergen – selbst dann, wenn wir uns leer und hoffnungslos fühlen.

Um all das Dargestellte zu erfassen, zu erkennen und zu erspüren, braucht es eine bewusste und wiederholte Betrachtung – auch zu verschiedenen Tageszeiten und bei unterschiedlichem Licht. Wir alle sind eingeladen, diesen neu gestalteten Lebensweg unter diesen Aspekten zu entdecken. Lassen wir uns darauf ein!

„Der Lebensweg Jesu“ möge unser aller Lebensweg mit Jesus sein.

 

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  • Pfarrer Sebastian Edakarottu:  Tel.:  +43 3362 2315 bzw. +43 (0) 676 880 70 84 52
    E-Mail: edakarottu@gmail.com bzw. grosspetersdorf@rk-pfarre.at
  • Pfarrsekretärin Martina Baldasti 0680 2471778
    E-Mail: grosspetersdorf@rk-pfarre.at 03362/2315
  • Diakon Gustav Lagler: +43 (0) 664 441 8006
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    E-Mail: jah.eu@gmx.at