Am 19. April 2026 kamen die Chöre des Pinkatals in der Kirche des heiligen Nikolaus in Oberschilding (Gornji Četar) zusammen, um als Kroaten und Deutsche in ihrer Muttersprache sowie auch in ungarischer Sprache zur Ehre und zum Lob Gottes zu singen.
Dieses Treffen war nicht das erste der Chöre entlang der Pinka, sondern findet bereits seit 13 Jahren im Frühling statt, wenn auch die Natur erwacht. Dann erklingen die Stimmen der Sängerinnen und Sänger aus Nahring (Narda), Oberschilding (Gornji Četar), Großdorf (Keresteš), Kroatisch Schützen (Hrvatska Šica), Pernau (Pornova) und Postrum (Petrovo Selo), um den kulturellen Reichtum des Pinkatals zu zeigen.
Jedes Jahr organisiert ein anderes Dorf dieses Treffen, das Volksgruppen verbindet, die entlang der Grenze leben. In diesem Jahr war Oberschilding für die Organisation verantwortlich. Der Pfarrgemeinderat und der Chor „Rozmarin“ sorgten dafür, dass dieser Nachmittag in der Kirche von Oberschilding gut gelang. In Anwesenheit der Priester - Kanonikus Vilmoš Harangozó, Balázs Bóka und Tamás Köbli - traten die Chöre von Nahring bis Postrum nacheinander auf. Am Ende des Programms wurde ein gemeinsames Lied gesungen, das dreisprachig war und alles symbolisierte, was die Menschen im Pinkatal ausmacht: Kroaten, Deutsche und Ungarn, die seit Jahrhunderten in Frieden und Freundschaft zusammenleben und ihre Heimat Ungarn mit ihrer Kultur, Sprache und doppelten Identität bereichern.
Nach dem Programm in der Kirche luden die Gastgeber alle zu einer Agape ins Kulturhaus ein, wo es auch Gelegenheit zu einem angenehmen Beisammensein gab.
Der Dank gilt den Priestern, dem Pfarrgemeinderat, den Chören und allen, die ihren Beitrag geleistet zu diesem gelungenen Treffen beigetragen haben, dass sich die Menschen im Pinkatal noch besser miteinander verbinden und bei solchen Gelegenheiten ihre Muttersprache nutzen und Lieder in ihrer Muttersprache singen – die wir als Erbe früherer Generationen bewahren. Vergelt’s Gott!
Bilder: -gk-






