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Inhalt:
Nachrichten
Zwischen uns und dem Brot
Datum:
05.05.2026
Autor:
Mag. theol .Eva Marković

Jeder von uns hat sein eigenes Emmaus. Zur Zeit der ersten Apostel war Emmaus ein Dorf, bekannt für seine warmen Quellen. Schon der Name „Emmaus“ bezeichnet nicht einen Ort, sondern dessen Funktion; wörtlich bedeutet er „warme Quelle“. Wir sprechen also von einem Ort der Heilung, an dem auch heute noch warmes Wasser aus einer natürlichen Quelle zur Behandlung vieler Krankheiten eingesetzt wird.
 

Zwei Jünger, von denen wir Kleopas als Verwandten Jesu kennen, fliehen aus Angst um ihr Leben aus Jerusalem, um sich in einem kleinen, unbekannten Ort zu verbergen, wo sie in Ruhe anonym sein können. Auch wir fliehen heute in unsere „Emmaus“, wenn wir Zweifel nicht mit Glauben „zurückweisen“, sondern mit unseren eigenen Annahmen darüber, von wem oder von was sie kommen. Und unser Emmaus funktioniert einigermaßen gut, bis uns etwas erschreckt oder traurig macht – und dann beginnt der Kreislauf von Neuem. Die Jünger sind mit Trauer und Angst vertraut. Ihr Lehrer wurde gekreuzigt, er ist gestorben. Ihre Hoffnungen leben zwar noch im Verborgenen, wie ein Samen, haben aber noch keinen Weg gefunden, im Boden eines zerbrochenen Herzens zu keimen. Sie brauchen Hilfe. Und doch ist ihr Lehrer immer in ihren Gedanken – sie sprechen über ihn. Jesus, der Auferstandene, ist mit ihnen durch ein unauflösliches Band verbunden, das beim letzten Abendmahl entstand, als er sich selbst zur Nahrung gab. Der Bund in seinem Leib und Blut ist tiefer als jede familiäre Beziehung. Freundschaft kann ihr mehr oder weniger ähnlich sein. Nach seinem Tod zerstreuten sich die Jünger, und die Nachricht von der Auferstehung erreichte nicht alle gleich schnell.
 

Doch die Liebe findet einen Weg. In Gestalt eines Fremden kommt Jesus zu ihnen. Dieser „Fremde“ ist bemerkenswert: Zuerst interessiert er sich für die anderen – für ihre Geschichte, ihren Schmerz. Er möchte hören, wovor sie Angst haben. Es ist keine aufdringliche Neugier, sondern ein aufrichtiges Interesse, das Vertrauen schenkt. Als er ihr Vertrauen gewinnt, beginnt er, sich ihnen zu offenbaren – zunächst aus der Perspektive der Schrift. Er erinnert sie daran, was über Christus gesagt worden ist. Während er davon spricht, scheint er weitergehen zu wollen.


Das unerklärliche Vertrauen, das die Jünger diesem Fremden entgegenbringen, verwirrt und zieht sie zugleich an. Sie bitten ihn, bei ihnen zu bleiben und mit ihnen zu essen. Die Dynamik der Beziehung mit Gott ist faszinierend: Er gibt alle Antworten – aber nicht so, wie wir sie erwarten. Er möchte uns begegnen, aber nicht zu unseren Bedingungen, und dennoch schätzt er unsere Sehnsucht nach ihm am meisten. Wir können in seiner Nähe sein, aber wir müssen in nicht immer bemerken noch erkennen. Oft geschieht Begegnung an dunklen Orten. In Wunden, die schmerzen. In Unsicherheit.
 

Jesus bricht das Brot. Die Art, wie er es tut, und die Worte, die er spricht, erinnern die Jünger an jemanden. Das ist ihr Lehrer! In dem Moment, in dem sie ihn erkennen, verschwindet er.

Und sie begreifen, wo er die ganze Zeit gewesen ist: in dem scheinbar leeren Raum zwischen ihnen beiden, zwischen ihnen und der Gemeinschaft – im Teilen, am gemeinsamen Tisch, wo sie zur Freude des Vaters essen.

 

 

Foto: Pixabay

 

 

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