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Nachrichten
Schritte zur Wirklichkeit und Ostern
Datum:
26.03.2026
Autor:
Mag. P. Karl Schauer OSB

Können Christen ohne Ostern an Gott glauben? Kann man Christ sein, wenn die Auferstehung Christi weitgehend glaubensfremd und das Kreuz des Erlösers zu einem kulturkämpferischen Vehikel geworden ist? Und was dann, wenn Ostern zum Wiederaufleben der Natur und Christsein zu ökosozialem Tun reduziert werden?

Was, wenn Ostern nur Tradition ist mit Palmbuschen, bunten Eiern, die es Wochen vor der Fastenzeit in den Märkten gibt, Hasen aus Schokolade und Plüsch und anderes mehr? Wenn es um den Gaumen und das Geschäft geht, geht die Fantasie durch. Der österliche Festtisch in den Häusern bleibt meist ungedeckt, das gemeinsame Ostermahl ist zum Auslaufmodell geworden, österliche Ausreißer sind die Reisen in die Ferne, sie stellen das Frühlingsfest daheim in den Schatten.
 

Ostern – eine veraltete, überholte Wirklichkeit? Ostern – ein Fest für ewig Gestrige? Ostern – ein christliches Relikt? Auch die Christen glauben nicht mehr bedingungslos an die Auferstehung Christi, so die österliche Bestandsaufnahme der Zeitungen alljährlich. Doch Ostern ist keine Wirklichkeit, die der Mensch macht, Ostern ist kein Faktum der künstlichen Intelligenz, keine Einbildung, keine frömmelnde Utopie. Ostern ist mehr als der erste Frühlingsvollmond und das wechselnde Osterdatum im Kalender. Ostern ist die Wirklichkeit Gottes! Ostern gibt es nur mit Gott! Er macht Ostern, er ist der österliche Gott! Ohne Ostern wäre Gott ein Verräter, nur der alte Sündenbock. Seine Frohbotschaft bliebe eine Drohbotschaft und die Christen wären Gutmenschen, Besserwisser, moralische Grenzgänger, für immer Getäuschte und Geblendete. Der Gott der Christen ist der österliche Gott, oder er hat längst abgedankt.
Auch in Zeiten der Gottesverdunkelung, der Beliebigkeit und des geschmeidigen Glaubens, der Überheblichkeit der Menschen und ihrer Gleichgültigkeit Gott und den Menschen gegenüber, dürfen Gottesrede und Gottessehnsucht nicht verstummen, darf das österliche Zeugnis der Christen nicht schwinden und die Osterbotschaft des Evangeliums nicht beliebig zurechtgebogen werden.
 

Am Anfang des Evangeliums, der Frohbotschaft Gottes und seiner Offenbarung steht das Zeugnis von Ostern. Zu Ostern hat Gott die alten Gottesbilder zerstört, die Revolution angezettelt, den Umsturz gewagt, das goldene Kalb in die Wüste getrieben, den Menschen und seine Welt neu geschaffen und dem Leben zum Durchbruch verholfen. Denn Gott ist jung. Wer das glauben kann, ist reich beschenkt, wer das leugnet, geht zugrunde und wer daran zweifelt, befindet sich in guter Gesellschaft mit den ersten österlichen Glaubenszeugen. Frauen und Männer, damals und heute, sie alle wurden vom Leben gepackt, sie sind dem Auferstandenen begegnet. Diese Begegnung ist eine Zumutung des Glaubens, sie verändert das Leben.
 

Und so feiern die Christen immer Ostern. Das ist keine fromme Erinnerung an Historisches und an die Wunder des Glaubens. Ostern geschieht! Im Leben auch dann, wenn Menschen leiden, sterben, gemordet werden, verhungern, davonrennen, ausgesperrt, gedemütigt und ans Kreuz geschlagen werden, nicht ins Leben kommen dürfen und dennoch hoffen, lieben und glauben. Der Karfreitag mit dem Gekreuzigten, der Karsamstag mit dem Schlund des Grabes und sein Hinabstieg in die Hölle des Todes, der österliche Morgen mit dem verrückten Stein vor dem leeren Grab und die Begegnungen mit dem Auferstandenen sind wirklich. So gehen wir zu Ostern schrittweise auf das Wirkliche des Lebens zu. Und er geht uns voraus.

 

 

Foto: Pixabay

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