R. K. Pfarrverband Mariasdorf Bernstein
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Mariasdorf Pfarrverband Pfarrverband Bernstein |
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Feuilletons und pastorale Beiträge in den Pfarrblättern verfasst von P. Alfons Jestl
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Über das Pfarrblatt für den Pfarrverband
Mariasdorf-Bernstein Über Zweck, Aussehen, Inhalt, Aufgabe eines Pfarrblattes gibt es die verschiedensten Konzepte, Überlegungen, Theorien. Die heute allgemein herrschende Theorie besagt, dass in einem Pfarrblatt in erster Linie Informationen über das Leben der jeweiligen Pfarre zu veröffentlichen sind. Dabei sollten vor allem die Wünsche der Pfarrkinder berücksichtigt werden. Ein Pfarrblattleser von heute möchte sich in seinem Blatt wieder finden. Also viele Bilder und wenig Text, alles locker und leicht gestaltet, damit die Leute das Blatt nicht sofort weglegen! Muss man wirklich dem Diktat der Medien nachgeben und alles so machen, wie das von dem Boulevardjournalismus vorgegeben wird? Mit dem „Pfarrblatt für den Pfarrverband Mariasdorf-Bernstein“ wird ein anderer Weg eingeschlagen. In einer Zeit der Bilderflut sollen eine bewusst „zeitwiderstrebend wirkende Gestaltung“ und schwarz-weiß Druck auch gegen den allgemeingültigen Trend Zeichen setzen und den Blick auf Inhalte lenken, die mehr aussagen, als Farbbilder. Denn die Kirche hat – in ihrer kleinen Einheit die Pfarre – neben seelsorglichen Aufgaben einen nicht zu vernachlässigenden Bildungsauftrag zu erfüllen. Das Pfarrblatt bietet hier eine Chance neben Bildungsveranstaltungen diesem Auftrag nachzukommen. Einer der Schwerpunkte im Pfarrblatt sind Artikel, in denen aktuelle gesellschaftliche oder pfarrliche Probleme kritisch behandelt werden. So wurden in den vergangenen Jahren nicht nur brennende Fragen der Kirche und Gesellschaft angesprochen, auch das schwierige Miteinader im kleinen Raum im Spiegel der christlichen Werte in der Pfarre und in der Dorfgemeinschaft war mehr als einmal das Thema des Pfarrblattes. Einen zweiten Schwerpunkt bilden Auszüge aus den Pfarrchroniken von Mariasdorf und Bernstein. Den Pfarrmitgliedern wird dadurch ein Zugang zur Geschichte der eigenen Gemeinschaft ermöglicht. Neben den „Schwerpunkthemen“ ist es wichtig, die Leser – auch jene, die der Pfarrarbeit fern stehen, – über die Vorgänge in unseren beiden Pfarren zu informieren. Die Berichte umfassen jene Themen, die allgemein zum Leben einer Pfarre gehören: wie seelsorgliche Schwerpunkte, Erstkommunion, Firmung, Renovierungen, freiwillig geleistete Arbeiten. Die finanziellen Möglichkeiten des Pfarrverbandes sind bescheiden. Auch an Mitarbeitern mangelt es immer wieder. Da das Pfarrgebiet sehr groß ist – mehr als ein Dutzend kleine Gemeinden gehören zum Pfarrverband – wird das Pfarrblatt per Post verschickt, was die Kosten erheblich erhöht. So erscheint das Pfarrblatt nur noch zweimal im Jahr, meist vor Ostern und Weihnachten. Gizella Vörös
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