Am 24. März feierten unsere Erstkommunionkinder erstmals das Sakrament der Versöhnung. Zuvor hatten sie schon bei den Gruppentreffen das Gleichnis vom barmherzigen Vater kennengelernt, in dem der jüngere Sohn erleben darf, was es bedeutet, dass ihm sein Vater verzeiht und in die Arme nimmt, nachdem er sein ganzes Erbe verschleudert hatte. In den Beichtgesprächen durften die Kinder nun selbst erleben, was es bedeutet, wenn Gott selbst bei den Dingen, die uns leidtun, sagt: "Es ist alles wieder gut". Symbolisch verbrannten wir deshalb auch die vorbereiteten Zettel, auf denen wir gesammelt hatten, was uns leidtut, und verwendeten die Asche als Dünger für Kresse, die wir in selbst gestaltete Blumentöpfe säten. Gott kann selbst aus dem, was uns leidtut, Neues und Schönes wachsen lassen...
Dies war ein ganz besonderer Anlass - nicht umsonst ist die Beichte wie die Kommunion ein eigenes Sakrament, ein besonderes Zeichen der Liebe Gottes. Dementsprechend feierten wir an diesem Nachmittag auch. Wir bastelten, spielten, tauschten uns über unsere Lieblingsbibelstellen aus und ließen den Nachmittag bei Toast und Kuchen ausklingen.
Fotos & Text: Maria-Luise Hendler