Nach dem Frühstück ging es für die Pilger:innen in Richtung Sitia, in den äußersten Osten Kretas. Unterwegs besuchten wir das ehrwürdige Kloster Toplou, eine der bedeutendsten monastischen Anlagen der Insel, die seit dem 15. Jahrhundert als geistliche Festung in der kargen Landschaft Ostkretas thront. Von dort führte der Weg weiter nach Vai – einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kretas und einer der faszinierendsten Landschaften des gesamten Mittelmeerraums.
Der weitläufige Strand mit seinem dichten Palmenhain, dem größten natürlichen Palmenwald Europas, versetzt Besucher in eine Atmosphäre, die eher an die Karibik als ans Mittelmeer denken lässt. Das Wetter ließ ein Bad im Meer leider nicht zu – doch der Anblick dieser einzigartigen Naturkulisse entschädigte reichlich. Ein herzlicher Dank gilt Erzbischof Eugenius II. für die freundliche Einladung zum Mittagessen.