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Inhalt:
Hügel und Baum, dunkele Silhouetten im Gegenlicht des aufstrahlenden Lichtes der Sonne
A. Rosenberger privat
Hügel und Baum, dunkele Silhouetten im Gegenlicht des aufstrahlenden Lichtes der Sonne
05.02.2026
Impuls

schlicht, aber durchdringend

Licht, Botschaft und Heil. Gedanken zum 5. Sonntag.

Lesejahr A I, 8.2.2026

 


 

Dann wird dein Licht hervorbrechen wie das Morgenrot und deine Heilung wird schnell gedeihen.

Jesaja 58,8

 

Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden, damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes.

1 Korinther 2,4-5

 

So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Matthäus 5,16

 


 

Impuls

 

Glaubende sind erfüllt.

Nicht von sich selbst.

Sondern von der ansteckenden Fülle Gottes, die überfließen will.

Die sich auch anderen mitteilen will.

 

Gott braucht Menschen, die sich anstecken lassen, um andere zu berühren.

„Wenn du Gutes tust, dann wird dein Licht leuchten!“

 

Doch Achtung vor dem Trugschluss:

Klar, seine Talente zu verstecken (unter dem „Scheffel“), ist schade.

Aber das bedeutet nicht, dass Gott mich „nicht mehr mag“, wenn ich mein Licht „verstecke“.

 

Gott ist keine „beleidigte Leberwurst“, sehr plakativ-bildlich gesprochen.

Oft kann man leider hören: „Was habe ich Böses getan, dass Gott mich so leiden lässt?“

Es ist eine existentielle Frage, auf die es keine vorschnelle Antwort gibt.

 

Eines will der Schreiber dieser Zeilen jedenfalls festgehalten wissen:

 

„Dann wird dein Licht hervorbrechen wie das Morgenrot und deine Heilung wird schnell gedeihen.“ Das gilt, weil sich die Fülle Gottes nicht einsperren lässt – Licht dringt sozusagen durch die kleinste Ritze.

 

Der Umkehrschluss gilt jedenfalls nicht: Leiden als Strafe Gottes.

"Wenn die Heilung nicht schnell gedeiht, dann muss es also an mir liegen!"

Nein, so einfach ist das nicht. (Mit dieser Problematik hat sich bereits Ijob - im gleichnamigen alttestamentlichen Buch - auseinandersetzen müssen.)

 

 

Am heutigen Sonntag liegt der Fokus jedenfalls auf der Lebenserfahrung, dass sich das Gute schlichtweg nicht verstecken lässt!

...und das ist eine sehr tröstliche Erkenntnis!

 

© nikfai

 

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