Gott lebt in mir
Wenn ich meinen Innenraum öffne und Gott in mir warhnehme, zeigen sich neue Perspektiven im Leben. Gedanken zum 32. Sonntag.
Lesejahr C I, 9.11.2025
Schriftwort
Schwestern und Brüder!
Ihr seid Gottes Bau.Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Gottes Tempel ist heilig und der seid ihr.
1 Korinther 3,9c.16.17b
Impuls
Der Tempel Gottes,
mehr als ein Gebäude
aus Stein,
ein Herz,
erfüllt von Gottes Gegenwart.
Gott wohnt nicht (nur) in Kirchen.
Er begegnet uns dort,
wo wir ehrlich handeln,
Mitgefühl haben,
Gerechtigkeit leben,
Verantwortung übernehmen
für unserer Gedanken, Worte und Taten
und diese in Einklang mit seiner, göttlichen Liebe bringen.
Als Tempel Gottes sind wir
Berührungspunkte
für Gottes Liebe -
fair und empathisch,
ehrlich und geduldig -
auch, wenn es schwerfällt.
Ein Tempel braucht Pflege
im Gebet,
in der Stille,
der Dankbarkeit,
in der Versöhnung und Vergebung,
in der Neuausrichtung,
um den Raum frei zu haben für Gottes Wirken.
Die Erkenntnis, dass Gott in uns lebt,
lädt zu einer Lebensführung ein,
die Perspektiven der Hoffnung schenkt,
Veränderungen ermöglicht,
Weg zu mehr Frieden eröffnet.
Wenn wir unseren Innenraum
Gott öffnen,
verwandeln sich
Momente des Alltags,
in Momente,
in denen sich die Gegenwart Gottes zeigt –
heute hier,
in uns
durch uns.
© chrisgarz