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pixabay
09.07.2025
Impuls

Wer ist mein Nächster?

Vorbeigehend, sehe ich. Bestimme, wer mein Nächster ist und urteile, handle ... oder auch nicht. Gedanken zum 15. Sonntag.

Lesejahr C I, 13.7.2025

 

 

Schriftwort

In jener Zeit stand ein Gesetzeslehrer auf, um Jesus auf die Probe zu stellen, und fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du?
Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst.
Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben!
Der Gesetzeslehrer wollte sich rechtfertigen und sagte zu Jesus:

Und wer ist mein Nächster?

 

Darauf antwortete ihm Jesus:

Ein Mann ging von Jerusalem nach Jéricho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen.
Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging vorüber.
Ebenso kam auch ein Levit zu der Stelle; er sah ihn und ging vorüber.
Ein Samaríter aber, der auf der Reise war, kam zu ihm; er sah ihn und hatte Mitleid, ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein eigenes Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn. Und am nächsten Tag holte er zwei Denáre hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.

 

Wer von diesen dreien meinst du, ist dem der Nächste geworden, der von den Räubern überfallen wurde?
Der Gesetzeslehrer antwortete: Der barmherzig an ihm gehandelt hat.
Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle du genauso!

Lukas 10,25-36

 

Impuls

 

Glaube ist nicht etwas Abstraktes

das sich nur im Kopf oder Herz abspielt

 

er wird wirklich

in unseren Taten

wofür wir Verantwortung übernehmen

und uns einbringen

in die Gesellschaft

in Freundschaften

in die Familie

 

er wird real

in meinen Worten

wie ich mit meinem Nächsten spreche -

vorallem mit denen ich mir schwer tue -

mit welcher inneren Haltung ich Worte wähle

und auch Worte wahrnehme

von meinem Gegenüber

von Gott

 

er wird wirksam

in der Liebe Gottes

dem ich mein Vertrauen schenke

weil er mich bedinungslos liebt

auch wenn ich mal vorübergehe

 

am

Du

Ich

Gott

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele,
mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken,
und deinen Nächsten wie dich selbst.

 

© chrisgarz

 

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