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Diözese Eisenstadt / J. Potzmann
16.10.2024
Impuls

Stellvertretung

Kein Mensch kann das Leben eines anderen führen. Aber es gibt eine Verbundenheit, die sprichwörtlich unter die Haut gehen kann. Gedanken zum 29. Sonntag

Lesejahr B II, 20.10.2024

 

 

Schriftworte

Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich.

Jesaja 53, 11

Wir haben ja nicht einen Hohepriester, der nicht mitfühlen könnte mit unseren Schwächen, sondern einen, der in allem wie wir versucht worden ist, aber nicht gesündigt hat.

Hebräer 4, 15

 

Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

Markus 10, 45

 

Impuls

 

Der Begriff „Stellvertretung“ scheint jener zu sein, der sich in den Lesungen des heutigen Sonntags durchzieht. Mögliche Assoziationen zu diesem schwierigen und sensiblen Begriff:

 

Der Stellvertreter des Chefs:

  • Der nicht so sehr im Rampenlicht steht, aber in Wahrheit weiß, „wie der Hase läuft“
  • in der zweiten Reihe
  • nicht derart exponiert - allerdings angreifbarer

Der „Schmiedl“, nicht der Schmied:

  • Stichwort „abwimmeln“
  • Platzhalter
  • Lückenbüßer

Stellvertreterkrieg:

  • Jemand anderer ist gemeint, der allerdings unantastbar ist; daher bekommen Unbeteiligte „das Fett ab“…
  • Kolonialismus
  • diplomatische „Gesichtswahrung“

Bis zur letzten Konsequenz:

  • Wer A sagt…
  • mitgefangen – mitgehangen
  • „wie auf einer schiefen Ebene…“

 

"Einer trage des anderen Last"

  • Mutter, die am Bett des fiebernden Kindes wacht
  • Vater, der seinen straffällig gewordenen Sohn im Gefängnis besucht
  • Religionslehrerin, die ihren Schüler:innen eine Jause spendet, damit diese wenigstens einmal in der Woche ein gemeinsames Frühstück bekommen
  • Polizist, die zum wiederholten Male den Streit im Sozialbau schlichtet
  • Freiwillige, die spätnächtens im Dienst der Telefonseelsorge ein offenes Ohr schenkt
  • Anästhesist, der am Intensivbett bis zuletzt seinem hippokratischen Eid treu zu sein versucht
  • Krankenhausseelsorgerin, die die Trauer der Tochter eines soeben Verstorbenen mitträgt

Anmerkung: Ähnlichkeiten mit realen Personen sind keineswegs zufällig und durchaus beabsichtigt…

 

© nikfai

 

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