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Bergkirche1

Fatima

© Diözese Eisenstadt/Barbara Horvath-Piroska

Fatima war ein unbedeutender Ort, ca. 150 km nördlich von Lissabon gelegen, bis am 13. Mai 1917 in der Cova da Iria (Tal des Friedens) die Muttergottes den drei Hirtenkindern Lucia Santos, Hyacinta und Francesco Marto zum ersten Mal erschien. Sie trug ihnen auf, jeweils am 13. des Monats an den gleichen Ort zu kommen.

Dabei legte sie ihnen nahe, Opfer zu bringen und Sühne zu tun für die vielen Sünden in der Welt. Sie sagte das Ende des ersten Weltkrieges voraus, prophezeite jedoch einen zweiten, wenn man nicht aufhöre, Gott zu beleidigen.

Am 13. Oktober 1917, dem letzten Erscheinungstag, erlebten etwa

50.000 Menschen in der Cova da Iria das „Sonnenwunder“. Die Sonne begann sich mit ungeheurer Geschwindigkeit zu drehen und drohte auf die Erde zu stürzen. Die Erscheinungen wurden kirchlicherseits gründlich untersucht und 1930 von der Kirche als glaubwürdig anerkannt und bestätigt.

Der Ort der Erscheinungen wurde zu einem gewaltigen Platz umgestaltet, mit einem Fassungsraum von nahezu einer Million Menschen. Am Nordende des Platzes liegt die Basilika, errichtet von 1928 bis 1953 in neoklassizistischem Stil. In der Basilika befinden sich im Querschiff die Gräber der Seherkinder Hyacinta und Francesco Marto. Auf dem Platz vor der Basilika befindet sich die kleine Kapelle der Erscheinungen, wo die Statue der Jungfrau ihren endgültigen Platz gefunden hat.

Aljustrel- drei Kilometer vom Heiligtum entfernt- ist der Wohnort der Seherkinder. Im Garten des Elternhauses von Lucia Santos ist auch der Ort gelegen, wo ein Engel den Kindern erschien und sie über die Art ihres Betens belehrte.


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