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Bergkirche1

Mannersdorf a.d.R./Rattersdorf

Wallfahrtskirche zu Mariä Geburt und Mariä Heimsuchung in der Gemeinde Mannersdorf a.R. / Rattersdorf

© Manfred Eiszner

Geschichte

rattersdorf1

Pfarrkirche Mannersdorf


Die Pfarrgründung erfolgte um 1300, gleichzeitig fand der Beginn der Wallfahrt statt. Fürst Paul Esterhàzy ließ die Kirche 1696 errichten, nachdem der alte Bau 1532 durch die Türken zerstört worden war. 1962 bis 1966 und 1990 bis 1996 erfolgte eine Gesamtrestaurierung des Gotteshauses.

Äußeres

Eine Wehrmauer umzieht die in der Zeit vom 13. Jahrhundert bis 17. Jahrhundert zusammengewachsene Baugruppe. Der mittelalterliche, teilweise barockisierte Bau ist aus zwei Kirchen zusammengefügt. In die geknickte Westfassade ist ein Turm eingebaut. Der Chor des nördlichen Bauteils erfährt seine Gliederung durch zweimal abgetreppte Strebepfeiler und barocke Fenster. Der Chor des südlichen Kirchenteiles ist leicht eingezogen und weist zweimal abgetreppte Strebepfeiler und gotische Spitzbogenfenster auf. Die Achse des gesamten südlichen Baus ist nach Süden verschoben. Das Portal zur Turmkapelle stammt aus dem späten 13. Jahrhundert. Das Südportal mit spätgotischem Rahmen wurde 1502 geschaffen. Das „Bründl“ ist eine Heiligenquelle, die sich an der Ostseite der Kirche im ehemaligen Friedhof befindet. Sie war seit dem Zweiten Weltkrieg verschüttet gewesen und wurde zwischen 1962 und 1964 wieder freigelegt.

Innenraum

MannersdorfRattersdorfinnen

Pfarr- und Wallfahrtskirche Rattersdorf


Der älteste Teil ist die Kapelle im Untergeschoss des Turmes (13. Jahrhundert). Ein zweijochiges Mittelschiff mit Kreuzgewölben ist angefügt. Der gotische Triumphbogen bildet den Übergang zum einjochigen 5/8 – Chor. Die nördlich angebaute Kirche erhielt 1696 ein neues Gewölbe. Die Nord- und Südkirche ist durch Bögen miteinander verbunden. Das südliche Seitenschiff wurde 1502 angebaut. Der Gnadenaltar im Mittelschiff stammt aus dem 18. Jahrhundert. Der Hochaltar der Nordkapelle (1700) wurde 1790 verändert. Das Rattersdorfer Gnadenbild Maria Lactans ist eine Kopie des Votivbildes von 1644. Der Altar wird von 34 Ölgemälden in Form einer paraventartigen Bildwand umgeben. Sie zählen zu den Schöpfungen des Augustiner-Laienbruders Jonas. Die Kanzel der Kirche dürfte aus der Zeit um 1790 stammen. Die Orgel ist ein Werk des späten 18. Jahrhunderts.

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Aus „Bedeutende Wallfahrten, Kirchen und Kapellen“
Band II: Niederösterreich und Burgenland
Journal-Verlag

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