Der Hl. Florian

 

 

Die Gestalt des hl. Florian ist als römischer Offizier zentral dargestellt. Die Wasserstelle im Vordergrund stellt die Enns dar. Der Mühlstein, eines der Attribute des Heiligen, wird nur indirekt durch den Felsen, auf dem das Kirchlein steht, angedeutet. Der Hl. Florian gilt als Schutzpatron gegen Gefahren durch Feuer und Wasser. Feuer und Wasser sind Sinnbilder der Reinigung. Sie finden ihren Ausdruck in der Gloriole, die den Heiligen umgibt. Sie ist wie der erste Sonnenstrahl, der am Morgen aus dem dunklen Nachthimmel dringt. Der Hintergrund des Bildes zeigt die Silhouette von Stadtschlaining mit den beiden Kirchen und Teilen der Burg. Oberhalb des Feuerwehrspruches ist ein Stieglitz zu sehen, der einen Distelhain umflattert. Nach alter Legende werden die Schlaininger als “Stieglitzfänger” bezeichnet.
Am linken unteren Bildrand stellt sich der Maler (Dr. Peter Halisch aus Goberling) selbst als Frosch dar.

 

 
zurück zu "Pfarrliche Kostbarkeiten"