Restaurierungsarbeiten
Die Basilika und das Kloster Loretto wurden nach achtjähriger Bauzeit
1659 eingeweiht. Zum 350-Jahr Jubiläum der Weihe haben wir es uns zum Ziel gesetzt
beides in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Bereits für das heilige Jahr 2000
wurden die Fassade und die Westseite (Kreuzgang) der Kirche sowie das alte
Refektorium renoviert.
Kloster
In
den vergangenen hundert Jahren konnten immer nur die allernotwendigsten Arbeiten
durchgeführt werden. Besonders gelitten hatten daher diejenigen Teile des
Hauses, die nicht oder nur wenig eingesehen werden. Um dieses barocke
Kulturjuwel und religiöse Zentrum am Nordhang des Leithagebirges auch den
nachfolgenden Generationen zu erhalten, war eine umfassende Sanierung des
Klosters dringend notwendig geworden. 2006 wurde der Innenhof renoviert, im
Frühjahr/Sommer 2007 folgte die Ostfassade, die - sofern es die finanziellen
Mittel zulassen - im kommenden Jahr mit der Südfassade (s. Bild) fertig gestellt
wird. Die laufende Renovierung wird sich in etwa mit einer 3/4-Million Euro zu
Buche schlagen. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Diözese
Eisenstadt, dem Land Burgenland und dem Bundesdenkmalamt. Ein nicht
unbeträchtlicher Teil muss von der Pfarre Loretto selbst aufgebracht werden -
für eine kleine Pfarre mit knapp 340 Katholiken kein leichtes Unterfangen.
Kirche
Unterstützung
finden die Patres der Oblaten der Jungfrau Maria in der Vereinigung der Freunde
der Basilika Maria Loretto. Neben der Unterstützung der laufenden Außenarbeiten
haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, für notwendige Instandsetzungen in der
Basilika zu sorgen. 2006 konnte so das alte, barocke Altarbild restauriert
werden. Da bereits an mehreren Stellen die Farbe des Bildes abgeblättert war und
die Schäden ständig zunahmen, musste schnell gehandelt werden, damit das Bild
nicht für immer verloren geht. Im Zuge der Arbeiten wurde auch der Hochaltar
gesäubert, wurden vorhandene Schäden ausgebessert und fehlendes
Blattgold ersetzt.
Derzeit
bereitet die Vereinigung der Freunde der Basilika bereits das nächste Projekt
vor, die Renovierung der Seitenaltäre. Im besonderen leiden die Altäre an der
Westseite unter Feuchtigkeit. Neben der Instandsetzung der Altäre muss daher
auch überlegt werden, wie dem Problem der Feuchtigkeit nachhaltig begegnet wird,
ohne die vorhandene Substanz zu schädigen.
Bei all diesen Vorhaben sind wir auf die
Spenden der Wallfahrer und Gläubigen - auf Ihre Spende - angewiesen. Wir sagen
jetzt schon "Vergelt's Gott!" für jede erhaltene Unterstützung und hoffen, mit
Ihrer Hilfe, das Kloster wieder in Stand setzen und dieses Heiligtum noch für
viele Generationen erhalten zu können. |