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© Diözese Eisenstadt/Werner Ramszl

Rosenkranz

Eröffnung

Im Namen des Vaters ...

Ich glaube an Gott ...

Ehre sei dem Vater ...

Vater Unser ...

Gegrüßet seist du, Maria ...

 

Jesus, der in uns den Glauben vermehre

Jesus, der in uns die Hoffnung stärke

Jesus, der in uns die Liebe entzünde

 

Ehre sei dem Vater ...

Die freudenreichen Geheimnisse

Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast

Jesus, den du, o Jungfrau, zu Elisabet getragen hast

Jesus, den du, o Jungfrau, (in Betlehem) geboren hast

Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast

Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast

Die lichtreichen Geheimnisse

Jesus, der von Johannes getauft worden ist

Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat

Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat

Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist

Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat

Die schmerzhaften Geheimnisse

Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat

Jesus, der für uns gegeißelt worden ist

Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist

Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat

Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist

Die glorreichen Geheimnisse

Jesus, der von den Toten auferstanden ist

Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist

Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat

Jesus, der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat

Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat

Ein paar Worte dazu

Der Rosenkranz ist ein Kranz der Glorie. Die Rose, als symbolträchtigste Blume, genießt, wie der Rosenkranz einen besonderen Stellenwert. Früher, sollen die heutigen Perlen aus Rosenhagebutten bestanden haben.

Der Legende nach soll der Gründer des Dominikanerordens, der Hl. Dominikus, dieses Gebet durch eine Marienerscheinung erhalten haben. Heute vermutet man, das die Muslime den „Rosenkranz“, als Gebetsschnur von den Buddhisten übernommen haben und ihn anschließend christliche Kreuzfahrer in Europa importiert haben.

Wenn man den Rosenstock als Bild mit dem Rosenkranz in Verbindung setzt, besteht er

aus jährlich neu spriessenden Zweigen – Sinnbild für den freudenreichen Rosenkranz;

aus grünen Blättern – Sinnbild für den lichtreichen Rosenkranz;

aus spitzen Dornen – Sinnbild für den schmerzhaften Rosenkranz

und die herrlich duftenden Blüten stehen als Sinnbild für den glorreichen Rosenkranz.

Grundsätzlich war der Rosenkranz als Gebet für die Laien gedacht. Da diese meist nicht lesen konnten, wurde ein Gebet geschaffen, das leicht zu erlernen war und die wichtigsten Elemente der Heilsgeschichte betrachtet.

Marias Leben war von Anfang an bewegt. Gott selbst hat es in Bewegung gebracht. Gott wirkt durch den Hl. Geist, er ruft ins Leben.

Maria folgte diesem Ruf, obwohl es zur damaligen Zeit sehr schwer gewesen war. Als Mutter Jesu erfährt sie Höhen und Tiefen des Mutterseins – erziehen, lehren, lernen, fragen, loslassen, hoffen, Angst, Vertrauen, Schmerz und Freude. Sie ist die Heilsgeschichte mitgegangen.

Wir dürfen heute mit ihr die Heilsgeschichte im Rosenkranz betrachten.

Hat die katholische Welt bis vor einiger Zeit in Verbindung mit dem Rosenkranz über den „Psalter“ gesprochen und ihn, wegen der 150 Ave Maria in einer Parallelen zu den 150 Psalmen der hl. Schrift gesehen, so muss wohl seit der Veröffentlichung des „Lichtreichen Rosenkranzes“ durch Papst Johannes Paul II. bei der Erklärung dieses Gebets der wohl ursprüngliche Name erneut in den Vordergrund treten.